Erstellt am 20. August 2026
Wiss. Mitarbeiter*in (Postdoc) (w/m/d) Vollzeitbeschäftigung befristet auf 3 Jahre Entgeltgruppe 13 TV-L FU
Freie Universität Berlin
Berlin, Berlin 10115, Germany
Temporär
Reference: 2064744477
Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften - Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft Exzellenzcluster SCRIPTS
Wiss. Mitarbeiter*in (Postdoc) (w/m/d) Vollzeitbeschäftigung befristet auf 3 Jahre Entgeltgruppe 13 TV-L FU Kennung: SCRIPTS_ID 4_2026_WiMi (Postdoc)
Bewerbungsende: 27.07.2026
Das Exzellenzcluster "Contestations of the Liberal Script (SCRIPTS)" untersucht, warum liberale Demokratien weltweit unter Druck stehen, welche politischen und gesellschaftlichen Konflikte damit verbunden sind und welche Bedingungen ihre Resilienz stärken. Das Cluster wird seit 2019 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefördert. SCRIPTS ist an der Freien Universität Berlin angesiedelt und vereint als Partnerinstitutionen die Humboldt-Universität zu Berlin, die Hertie School, das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), das Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) sowie das Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW Kiel).
Dieses Projekt untersucht die Folgen der Auseinandersetzungen um liberale Leitlinien innerhalb der UNESCO und der OECD mit Fokus auf die Wissenschaftsethik (Bioethik und KI-Ethik). UNESCO und OECD sind die beiden wichtigsten internationalen Organisationen, die aktiv an der globalen Wissenschaftsgovernance und der Institutionalisierung von Wissenschaftsethik beteiligt sind - ein Bereich, der zunehmend Gegenstand von Auseinandersetzungen durch staatliche und gesellschaftliche Akteure ist. Diese Auseinandersetzungen zielen nicht nur auf die Autorität von UNESCO und OECD in der globalen Wissenschaftsgovernance ab, sondern auch auf die epistemischen Grundlagen dieser Governance: ihre Orientierung an Universalismus, Menschenrechten, Transparenz, evidenzbasierter Rationalität und der privilegierten Rolle wissenschaftlicher Experten. Aus politikwissenschaftlicher und makrosoziologischer Perspektive untersucht das Projekt, unter welchen Bedingungen diese Auseinandersetzungen die jeweiligen institutionellen Strukturen (Politik), Legitimationsansprüche und -praktiken (Politik) sowie die politischen Ergebnisse (Standards in Bioethik und KI-Ethik) in UNESCO und OECD beeinflussen. Durch die systematische Unterscheidung zwischen internen und externen Formen des Konflikts sowie zwischen Machtungleichgewichten und der Polarisierung der Konfliktparteien untersuchen wir, wann und wie Konflikte zu progressiven Neuformulierungen liberaler Normen bis hin zu regressiven Umdeutungen, Widerstand oder gar deren vollständiger Abschaffung führen. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zu breiteren Debatten über die Folgen von Konflikten für das liberale Gedankengut und dessen Widerstandsfähigkeit angesichts zunehmender politischer und epistemischer Herausforderungen.
Aufgabengebiet:
- Aktive Mitarbeit in einem Forschungsprojekt zur UNESCO und der OECD
- Führende Rolle bei der Datensammlung und Mitarbeit in der Datenanalyse (quantitativ und qualitativ)
- Eigenständige Erstellung von Fallstudien
- Anleitung der im Projekt beschäftigten Studierenden
- Mitarbeit an den gemeinsamen Projektpublikationen und Erstellung eigener Publikationen
Einstellungsvoraussetzungen:
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master) und Promotion in einer tätigkeitsbezogenen Fachrichtung (Politikwissenschaft, Soziologie oder Internationale Beziehungen) oder vergleichbare Fachkenntnisse und Erfahrungen
(Berufs-)Erfahrung:
- Arbeitserfahrung in (international und interdisziplinär ausgerichteten) Forschungsteams
Erwünscht:
- sehr gute Kenntnisse in quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden, insbesondere Erfahrungen mit computergestützter Erfassung und Analyse großer Textdatenmengen sowie mit qualitativen vergleichenden Fallstudien
- hochrangige, blind-begutachtete Veröffentlichungen in sehr guten Zeitschriften oder Verlagen in den Bereichen Politikwissenschaft, Internationale Beziehungen oder Soziologie
- sehr gute Englischkenntnisse (mind. C1)
- Fachkenntnisse zu internationalen Organisationen im Allgemeinen, insbesondere zu UNESCO und OECD
- Betreuung studentischer Hilfskräfte
- Enge Zusammenarbeit im Projektteam und Mitwirkung an gemeinsamen Publikationen
Stellenausschreibung vom: 06.07.2026
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Wiss. Mitarbeiter*in (Postdoc) (w/m/d) Vollzeitbeschäftigung befristet auf 3 Jahre Entgeltgruppe 13 TV-L FU Kennung: SCRIPTS_ID 4_2026_WiMi (Postdoc)
Bewerbungsende: 27.07.2026
Das Exzellenzcluster "Contestations of the Liberal Script (SCRIPTS)" untersucht, warum liberale Demokratien weltweit unter Druck stehen, welche politischen und gesellschaftlichen Konflikte damit verbunden sind und welche Bedingungen ihre Resilienz stärken. Das Cluster wird seit 2019 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefördert. SCRIPTS ist an der Freien Universität Berlin angesiedelt und vereint als Partnerinstitutionen die Humboldt-Universität zu Berlin, die Hertie School, das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), das Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) sowie das Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW Kiel).
Dieses Projekt untersucht die Folgen der Auseinandersetzungen um liberale Leitlinien innerhalb der UNESCO und der OECD mit Fokus auf die Wissenschaftsethik (Bioethik und KI-Ethik). UNESCO und OECD sind die beiden wichtigsten internationalen Organisationen, die aktiv an der globalen Wissenschaftsgovernance und der Institutionalisierung von Wissenschaftsethik beteiligt sind - ein Bereich, der zunehmend Gegenstand von Auseinandersetzungen durch staatliche und gesellschaftliche Akteure ist. Diese Auseinandersetzungen zielen nicht nur auf die Autorität von UNESCO und OECD in der globalen Wissenschaftsgovernance ab, sondern auch auf die epistemischen Grundlagen dieser Governance: ihre Orientierung an Universalismus, Menschenrechten, Transparenz, evidenzbasierter Rationalität und der privilegierten Rolle wissenschaftlicher Experten. Aus politikwissenschaftlicher und makrosoziologischer Perspektive untersucht das Projekt, unter welchen Bedingungen diese Auseinandersetzungen die jeweiligen institutionellen Strukturen (Politik), Legitimationsansprüche und -praktiken (Politik) sowie die politischen Ergebnisse (Standards in Bioethik und KI-Ethik) in UNESCO und OECD beeinflussen. Durch die systematische Unterscheidung zwischen internen und externen Formen des Konflikts sowie zwischen Machtungleichgewichten und der Polarisierung der Konfliktparteien untersuchen wir, wann und wie Konflikte zu progressiven Neuformulierungen liberaler Normen bis hin zu regressiven Umdeutungen, Widerstand oder gar deren vollständiger Abschaffung führen. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zu breiteren Debatten über die Folgen von Konflikten für das liberale Gedankengut und dessen Widerstandsfähigkeit angesichts zunehmender politischer und epistemischer Herausforderungen.
Aufgabengebiet:
- Aktive Mitarbeit in einem Forschungsprojekt zur UNESCO und der OECD
- Führende Rolle bei der Datensammlung und Mitarbeit in der Datenanalyse (quantitativ und qualitativ)
- Eigenständige Erstellung von Fallstudien
- Anleitung der im Projekt beschäftigten Studierenden
- Mitarbeit an den gemeinsamen Projektpublikationen und Erstellung eigener Publikationen
Einstellungsvoraussetzungen:
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master) und Promotion in einer tätigkeitsbezogenen Fachrichtung (Politikwissenschaft, Soziologie oder Internationale Beziehungen) oder vergleichbare Fachkenntnisse und Erfahrungen
(Berufs-)Erfahrung:
- Arbeitserfahrung in (international und interdisziplinär ausgerichteten) Forschungsteams
Erwünscht:
- sehr gute Kenntnisse in quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden, insbesondere Erfahrungen mit computergestützter Erfassung und Analyse großer Textdatenmengen sowie mit qualitativen vergleichenden Fallstudien
- hochrangige, blind-begutachtete Veröffentlichungen in sehr guten Zeitschriften oder Verlagen in den Bereichen Politikwissenschaft, Internationale Beziehungen oder Soziologie
- sehr gute Englischkenntnisse (mind. C1)
- Fachkenntnisse zu internationalen Organisationen im Allgemeinen, insbesondere zu UNESCO und OECD
- Betreuung studentischer Hilfskräfte
- Enge Zusammenarbeit im Projektteam und Mitwirkung an gemeinsamen Publikationen
Stellenausschreibung vom: 06.07.2026
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Schlagwörter
- Politik- und Sozialwissenschaften